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Studien
Grundlagenstudie: «Familienbild. Bitte lächeln!»
Im Herbst 2003 hat die Fachstelle für Familienfragen Basel-Landschaft die Universität Basel mit einem Forschungsprojekt zum Wohlbefinden von Familien im Landkanton betraut. PD Dr. Wassilis Kassis und lic. Phil. Michèle Thommen haben dazu 31 Familien aus dem ganzen Kanton befragt. Der vorliegende Forschungsbericht zur Studie (2005) stellt das Ergebnis aus einer Datenerhebung und -analyse dar. Er gibt Einblick in die subjektiven Vorstellungen von Glück und Wohlbefinden im familiären Alltag. Die Erkenntnisse daraus lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • Die Qualität der Partnerschaft ist das Fundament des Wohlbefindens in der Familie.
  • Das Wohlbefinden ist das Ergebnis eines innerfamiliären Abstimmungsprozesses.
  • Wichtig für die Zufriedenheit ist der gleichrangige Stellenwert von Familien- und Erwerbsarbeit.
  • Familien brauchen Handlungsspielraum, Zeit und Wahlfreiheit.
Die Finanzierung des Projekts wurde durch das Impulsprogramm «Familie und Beruf» sichergestellt.
» Download Forschungsbericht «Familiäres Wohlbefinden» (70 S. PDF)
Studie: GLÜCKLICHe Eltern – BETREUTe Kinder
Diese Studie hat im Kanton familienpolitisch Vieles auf den Weg gebracht, so zum Beispiel das Impulsprogramm «Familie und Beruf». Sie wurde 2000 von der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann zusammen mit dem Frauenrat herausgegeben und sorgte für Aufregung. Erstmals lieferte sie für Baselland Zahlen und Analysen zu Familien ergänzender Kinderbetreuung.
Der erste Teil der Studie von Simone Peters umfasst ein auf Interviews und Literaturarbeit basierendes Argumentarium, indem die unterschiedlichen Aspekte und Modelle der ausserfamiliären Kinderbetreuung dargestellt werden. Von Ruedi Epple stammt der zweite Teil und beinhaltet eine Bestandesaufnahme und eine daraus resultierende Bedarfsschätzung sowie eine empirische Untersuchung der bestehenden Angebote. Das abschliessende Fazit von Simone Peters leistet noch einmal in Kürze eine Darstellung der grundsätzlichen Thesen und Erkenntnisse:
  • Es besteht ein wachsendes Bedürfnis nach Familien ergänzender Kinderbetreuung zu finanziell tragbaren Bedingungen.
  • Nur ein ganzheitliches Verständnis von Betreuung kann die Grundlage für eine erfolgreiche Familienpolitik sein.
  • Die Qualität von Betreuung ist massgebend, gleichermassen ob sie familienintern oder -extern geleistet wird.
  • Es besteht ein erhöhter Bedarf an Betreungsangeboten mit zunehmendem Alter des Kindes.
  • Es bestehen Angebotslücken bei der Betreuung von Klein-, Kindergarten- und Schulkindern.
  • Kantonaler Handlungsbedarf ist gegeben: Ein Gesamtkonzept soll ausgearbeitet werden.